67er Pontiac GTO – Ein Model mit viel PS

67er Pontiac GTO – Ein Model mit viel PS

Wie fange ich diesen Beitrag am besten an? Ich glaube ich hole mal ein wenig weiter aus.

Ich mag Autos. Vor allem besondere, alte Autos. Mein eigenes Gefährt ist mir zwar völlig unwichtig und ein langweiliger Golf zeugt auch nicht von außergewöhnlichem Stil, aber ich schaue mir gern andere Schlitten an, lasse mir ein paar Details erklären und erfreue mich an der Geschichte und den schönen Formen der Fahrzeuge.

Nun findet man alte amerikanische Muscle Cars nicht an jeder Ecke. Mein Kollege Mario (hier geht es zu seinen Car Shootings) ist nicht nur selbst begeisterter Oldtimer-Fahrer, sondern hat auch viele Kontakte zu Gleichgesinnten.

So bekam ich die Chance einen 1967er Pontiac GTO (der eigentlich ein LeMans ist, aber zu einem GTO umgebaut wurde) in einer schönen Location in Ludwigsburg zu fotografieren.

Ich habe mich dafür entschieden den Pontiac eher „reportagig“ zu fotografieren und genau so habe ich mein Equipment zusammengestellt. Mit dabei war meine Sony A7 III* und das Zeiss Batis 25mm 2.0*, sowie das Sony Zeiss 55mm 1.8*.

Mario hat mich etwas ungläubig angeschaut, aber ich wusste es ja auch nicht besser. Die Tipps vom Profi sind aber auf jeden Fall mal ein Stativ mitzunehmen. So kann man aus exakt dem gleichen Winkel mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten erstellen und später in z.B. Photoshop feinere Details aus den Aufnahmen kitzeln.

Ebenfalls empfehlenswert, bei mir aber auch nicht vorhanden, wäre ein Pol-Filter. Wenn man es hört klingt es logisch. Erstens können die Reflektionen vermieden werden, wenn man durch die Scheiben ins Innere des Autos fotografieren möchte, so ein Pol-Filter kann aber auch die Reflektionen am Exterieur verändern.

Über eine externe Lichtquelle brauchen wir gar nicht zu reden, hatte ich auch nicht dabei. Kann bei Car Shootings aber wirklich Sinn machen. Kamera aufs Stativ, mehrere Auslösungen mit immer verändertem Licht erstellen und später in Photoshop zusammenfriemeln. Möchte ich definitiv mal ausprobieren.

Beim Anschnitt der Bilder bin ich recht mutig vorgegangen. Auf den meisten Fotos ist das Fahrzeug nicht komplett zu sehen. Ich finde das spannend. Ob der Fahrzeugeigentümer seinen Oldtimer gern so sieht kann ich allerdings noch nicht sagen.

Menschen werden vermutlich immer mein Lieblingsmotiv bleiben, aber ich muss ganz ehrlich sagen, es hat auch enorme Vorteile sich hin und wieder anderen Bereichen der Fotografie zu widmen. Das hält irgendwie den Geist frisch und man kann die dann erlernten Kenntnisse in seine eigentliche Arbeit einfließen lassen.

Zum Schluß möchte ich noch mal ein absolut ernst gemeintes Dankeschön an Mario loswerden. Für die ganze Orga, die zahlreichen Tipps und die Making-Of-Bilder. Schaut mal bei ihm vorbei, sagt nen schönen Gruß und lasst nen Like da (Website / Instagram)

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